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Freitag, 28. Oktober 2016

Dreifachmutter - Wir zwei

Dieser Moment den nur eine Zwillingsmama kennt.

Der sich kaum in Worte fassen lässt. Mann und Sohn sind außer Haus, der große Zwillingsjunge schläft und ich halte mein warmes, weiches, zufrieden schlafendes anderes Zwillingsbaby auf meiner Brust - Dich. Ich halte Dich warm, geborgen und mit beiden Händen umschlungen fest. Dieser Moment - jetzt gerade - der so selten geschieht und alle Gefühle durcheinanderbringt, der mich aus der Fassung bringt und das geschehen lässt was längst hätte geschehen sollen, Gefühle heraus lässt die nie ausgesprochen wurden und immer da waren, immer da sind, immer. Genau in diesem Moment zählen nur wir zwei, wir zwei, nur wir zwei. 

Und die Tränen, sie laufen die Wangen herunter - vor Glückseligkeit. Genau jetzt, jetzt gibt es nur uns zwei. Kein großer Bruder der bespielt werden möchte, kein großer Zwillingsbruder der gestillt oder bekuschelt werden möchte, einfach nur wir zwei. Mama und Baby. Mama, und eines von zwei Babys, vollkommen ungestört und für sich, den Moment genießend, den Moment herbeigesehnt, den Moment tief in sich aufgenommen und abgespeichert für sich selbst und so hoffe ich auch für Dich mein Baby. Dieses Zwillingsbaby welches ich soeben in meinen Armen halte, es anblicke, wir uns beide anblickend, keiner wegschauend, als würden unsere Blicke tief in den jeweilig anderen hineinsehen, direkt in sein Herz. Ich sehe Dich an, ich sehe Dich, nur Dich. Ich halte Dich in meinen Armen, ich halte Dich, nur Dich. Ich rieche an Deinem Babykopf und rieche nur Dich, nur Dich. Unsere Hände halten sich fest, sie halten sich fest. Ich küsse Dich zwischen Deine Augen, weil ich weiß Du liebst dies und sehe Deinen verträumt, verliebten Blick, wie Du mich ansiehst, mich mal komplett allein für Dich. Dein Blick, den konnte ich bereits deuten da kannten wir uns gerade erst - so unfassbar dankend, so unglaublich liebend, distanziert und doch direkt in meine Seele blickend. Dein Blick ist so besonders wie die Blicke Deiner Brüder, jeder für sich blickt vollkommen anders für sich, auf mich, in mich.
Du legst Deinen Kopf nieder auf mich, nimmst meine Hand in die Deine, Du seufzt, weil es auch für Dich Seltenheit ist. Du schaust mich noch eine ganze Weile an, ohne mit mir zu brabbeln, schaust mich einfach an und genießt die Zweisamkeit, den Moment gerade jetzt und auch ich schweige, schaue Dich einfach nur an und spüre einen dicken Klos in meinem Hals. 

Das was wir gerade erleben, erleben täglich, stündlich, ständig Mütter. Mütter mit nur einem Baby. Für sie ist es normal, auch sie genießen diese Momente ganz alleine mit ihrem Baby, auch für sie sind die Momente besonders - aber anders, nicht vergleichbar mit dem hier beschriebenen Moment, dem Moment einer Zwillingsmutter mit einem ihrer Zwillinge - alleine. Gerade weil diese Momente so selten geschehen gewinnen sie an einem so unfassbar großen Zauber, die Gefühle fahren Achterbahn von 0 auf 100 und plötzlich weinst du als Mama, vor Rührung, vor Dankbarkeit für genau diesen kleinen Moment ganz alleine mit nur einem Baby  Zwilling. 

Weil ich mich gerade jetzt in diesem Moment nur auf Dich einlassen kann, nur Dich komplett wahrnehmen kann, mich in Dir verlieren kann, mich nur auf Dich konzentrieren kann, gerade jetzt in diesem Moment Deine Bedürfnisse zählen, ich mich gerade jetzt nicht zwei/dreiteilen muss, gerade jetzt Du mich nicht zwei/dreiteilen musst. Jetzt gerade in diesem Moment sind wir Mama und Baby, eines meiner zwei Babys. Gerade jetzt kann ich Dir meine volle Aufmerksamkeit und ungeteilte Liebe schenken, den Moment komplett auskosten, ihn genießen, nur wir beide. Nur Du und ich, Zwillingsbaby und Mama - in diesem Moment.

Ja, sie sind so wichtig diese Momente mit nur einem Kind, alle mehrfach Mütter und Väter werden es kennen. Jedes Kind für sich benötigt Exlusivzeit, in dieser Zeit die Aufmerksamkeit auf nur ein Kind gerichtet, mit nur einem Kind etwas gemeinsam unternommen, einen Ausflug geplant, nur mit einem Kind baden gehen oder nur mit einem Kind kurz alleine zu kuscheln. Wie gesagt, jede Mutter wird dies kennen - mit Zwillingen jedoch ist dies etwas anders - nicht weniger schlecht einfach anders und daher auch bewusster erlebt. Nicht vergleichbar mit "nicht Zwillingsmüttern", selbst dann nicht wenn der Altersunterschied der Babys/Kinder nicht weit auseinander liegt. Das Leben als Zwillings- und Dreifachmutter ist unfassbar schön, chaotisch natürlich auch, Zeit ist immer begrenzt und meine Zwillinge sind und bleiben in meinen Augen ein Wunder welches ich nie wieder missen mag. Das Leben mit Zwillingen bietet so unfassbar schöne Momente, gerade wenn beide miteinander spielen oder man sie sich einfach anschaut. Kleine aber feine Unterschiede: Als Zwillingsmutter wuseln eben ständig zwei kleine Wunder um einen herum, da sind zwei kleine Wunder die umsorgt, gestillt, gewickelt, gekuschelt, geliebt werden wollen und dessen Bedürfnisse gleichzeitig gestillt werden möchten und der große Bruder -  Der Erstgeborene hat mindestens genauso viele Bedürfnisse wie seine Zwillingsbrüder. Der Spagat zwischen allen drei Kindern geht meist in einem über, jedes Bedürfnis wird gestillt so gut es nur geht und gerade in dem Moment irgendwie machbar ist, doch Exklusivzeit ist eben wie es das Wort beschreibt exklusiv, besonders, einmalig und oftmals selten, drum umso kostbarer, umso intensiver erlebt, umso intensiver geliebt und auch oft umso fester herbeigesehnt und tief in sich abgespeichert. Besonders. Momente wie diese machen mich unfassbar dankbar.



Manchmal merke ich erst im Nachhinein wie traurig mich diese Situation gestimmt hat, sobald ich die Gelegenheit hatte mit nur einem Kind einen Moment etwas gemeinsam zu erleben begreife ich plötzlich - das es das war was mir fehlte. Exlusivzeit mit nur einem Kind. Nur mit dem Erstgeborenen und ganz besonders wichtig auch Exklusivzeit mit nur einem Zwillingsbaby zu verbringen. Zeit die alles bedeuten kann. Mit nur einem Zwillingsjungen einzuschlafen oder baden zu gehen, mit nur einem Zwillingsjungen spielen während der andere noch schläft, nur einen Zwillingsjungen ganz in Ruhe zu wickeln, beim Spaziergang nur einen zu tragen oder wie gerade beschrieben nur einen warmen, weichen, zufrieden schlafenden Zwillingsjungen auf sich liegen zu haben. 

Nur wir zwei, wir zwei, nur wir zwei - für diesen einen Moment. 
Ein Moment der Dankbarkeit und Glückseligkeit.

Verena 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Pancakes vegan - Soulfood für die ganze Familie

Freitag abends, am Wochenende zum Frühstück, nach einem Kindergartentag für den großen Zwerg, für seine Zwillingsbrüder als Beikost in Form von Baby Led Weaning und an noch viel mehr Tagen - gibt es bei uns Pancakes. Pancakes oder Pfannekuchen zählen für mich zum absoluten Soulfood, sie lassen mein Herz höher schlagen und erst recht das meiner drei Söhne. An anstrengenden Tagen gibt es sie, an ruhigen und kuschligen, an kalten und warmen und nach ihrem Verzehr gehts uns allen einfach nur gut. Unser Soulfood eben im Hause Stillzwerg, nur der Papa isst nicht gerne süß, unsere drei Jungs kommen da ganz nach Mama ;)

Als Beikost empfiehlt sich den Pancaketeig ungesüßt zu machen, ich lasse generell die Süße heraus aber das kann jeder machen wie er mag.

Die fertigen Pancakes sehen dann so aus


Rezept für Pancakes vegan

Zutaten

Ergibt etwa 9 Pancakes
Dauer 20 Minuten

  • 200 g Dinkelmehl
  • 350 ml Nussmilch ( oder Milchersatzalternative nach Wahl)
  • 50 ml Mineralwasser
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • (1 EL Agavendicksaft) ich süße die Pancakes nicht

Zubereitung

  1. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen.
  2.  Die Nussmilch und das Mineralwasser hinzugeben und zu einem cremigem Teig verrühren.
  3. Den Teig kurz stehen lassen damit er etwas andickt.
  4. Den Herd auf mittlere Hitze stellen und etwas Kokosöl in die beschichtete Pfanne geben.
  5.  Pro Pancake eine Kelle Teig in die Pfanne geben und warten bis der Teig oben feste ist,
  6.  Dann den Pancake wenden und warten bis auch die Teigseite feste wird.
  7.  Wenn der Pancake die gewünschte Bräune hat ist er fertig.
  8. Alle Pancakes aufeinander schichten, wer möchte mit Puderzucker oder Sirup garnieren und frischen Früchten.
Lasst Euch die veganen Pancakes schmecken,

alles liebe Verena

Montag, 22. August 2016

5 Monate alt: Die Entwicklung unserer Zwillinge

Das Leben mit Zwillingen ist so turbulent, aufregend, erfrischend und wunderbar - jeden Tag aufs Neue und die Zeit, ja die vergeht wirklich schnell. In zwei Wochen sind meine Zwillingsjungs bereits ein halbes Jahr alt da ist es höchste Zeit euch noch zu erzählen was diesen Monat so los war bei uns bzw. ihnen. 

Die Zwillingsjungs sind 5 Monate, exakt 24 Wochen alt und zwei völlig aktive, lebensfrohe kleine Babyjungs die uns drei täglich mit ihrer Liebe überschütten. Sie gehören so feste zu uns, sie bereichern uns, sie machen uns als Familie komplett und es ist als sind sie schon immer bei uns. Wir fünf, die Zeit vor ihnen ist kaum noch vorstellbar für jeden von uns und der große Bruder kann sich nicht einmal mehr daran erinnern wie es ohne seine Zwillingsbrüder war, alleine mit Mama und Papa. Kann es etwas Schöneres geben? Nein, und wir hätten niemals damit gerechnet das er seine beiden kleinen Brüder so sehr und schnell annimmt, ja sogar die Zeit mit uns alleine vergisst. Jeder Tag als dreifach Mama ist wirklich schön und diesen Monat hat sich wieder einiges getan in ihrer Entwicklung.





Schlafen und Stillen


Die Nächte mit Zwillingen sind ganz unterschiedlich, Mal bekomme ich längere Ruhe- und Schlafpausen und Mal sind wir mehr wach als am Schlafen. In der Regel sind meine Zwillingsjungs aber sehr gute Schläfer und meinen es wohl gut mit mir. Meine Jungs schlafen zwischen 18.00 und 18.30 Uhr und nur selten später, diesen Rhythmus haben sie mir vorgegeben und in Fällen wo wir um diese Uhrzeit noch nicht zuhause sind, sei es der Großeinkauf muss noch getätigt werden oder sonstiges, sind die Jungs unausstehlich. Das ist die Zeit in der sie schlafen müssen und dann akzeptieren sie auch keine anderen Schlafmöglichkeiten wie Kinderwagen, Trage oder Maxicosi - das Bett muss es sein. Dann schlafen sie auch nur nebeneinander und müssen sich gegenseitig spüren können. Die erste Durchschlafphase dauert dann bis 00.00 oder 1.30Uhr an, in dieser Zeit melden sich beide zur ersten Stillmahlzeit. Manchmal aber auch um Punkt 22.00 Uhr und danach kann man wirklich die Uhr stellen. Ab der ersten Stillmahlzeit schaue ich nicht mehr auf die Uhr nachts und kann auch gar nicht sagen wie oft ich wen wann stille, weil jede Nacht ganz unterschiedlich ist, nur die erste Durchschlafphase (vom Einschlafen bis zur ersten Stillmahlzeit) ist konstant. Geweckt werde ich in der Regel gegen 6.00 und 7.00 Uhr, in Ausnahmefällen ist auch Mal einer schon gegen 3.00 Uhr oder 5.00 Uhr hellwach und schläft nicht mehr, der andere Zwillingsjunge schläft dann aber glücklicherweise weiter.

Tagsüber schlafen die Zwillingsjungs in unserer Nähe noch einmal morgens und irgendwann am Mittag, auch ganz unterschiedlich zwischen Minuten und Stunden ist alles dabei. Ausnahmen gibt es auch hier mit Tagen an denen beide tagsüber gar nicht mehr schlafen und rund um die Uhr beschäftigt werden möchten. 

Gestillt werden beide noch immer nach Bedarf je nachdem wie der Hunger kommt Tandem oder nacheinander. Aktuell finden sie auch sehr großen Gefallen daran mir in die Brustwarze zu beißen oder während des Stillens den Kopf zu drehen "autsch" oder mich herzergreifend anzulächeln, hachz dieser verträumt verliebte Blick dabei ist bombastisch.

Muttermilch ist noch immer ihre erste Wahl. Bigtwin erfüllt bereits so gut wie alle Beikostreifezeichen und wollte auch schon etwas Obst in Form von BLW probieren welches sogar in der Stoffwindel gelandet ist. Gegessen hat er bereits etwas Wassermelone, Melone, Birne, Banane und Nektarine. Eigentlich war es nicht mein Plan mit BLW (Baby Led Weaning) vor dem 6.Lebensmonat zu beginnen aber auch hier habe ich mich ganz nach ihm gerichtet. Minitwin dagegen zeigt weder Interesse am Familienessen noch erfüllt er die Beikostreifezeichen. Darin unterscheiden sich beide gravierend. 

Lieblings Aktivitäten


Die Zwillinge lieben es zu baden und schwimmen zu gehen, dabei können sie gar nicht lange genug im Wasser bleiben und verbringen bereits ganze Tage mit uns im Hallenbad. Sie mögen es, wenn ich ihnen etwas vorsinge oder "Hoppe Hoppe Reiter" und "Hopp Hopp Hopp Pferdchen lauf Galopp" und wenn ich sie abknutsche bekommen beide richtige Lachanfälle und kriegen sich gar nicht mehr ein vor Freude. Dann habe ich was im Auge. Sie stecken uns mit ihren Lachanfällen völlig an und alle lachen mit, sogar wildfremde Leute lassen sich von ihrem lautstarken Lachen anstecken und lachen mit. Lautstark Lachen und uns zum Lachen bringen, dass gehört für beide zu jedem Tag dazu genau wie tägliche Spaziergänge oder Gartentage. In der Natur fühlen sie sich genau wie wir Eltern und ihr großer Bruder zuhause, am wohlsten, in ihrem Element - bereits jetzt mit nur 5 Monaten. Der Tag oder die Stunden davor können noch so schlecht gewesen sein, sobald beide an der frischen Luft und im grünen sind - sind sie zufrieden und wieder ausgeglichen. Auch eine absolute Lieblings Aktivität das Husten! Nicht weil sie krank sind sondern vor Aufmerksamkeit. Schaut man den kleinen Zwillingsjungen an so hustet der große und umgekehrt. Man kann beide auf seinem Schoß sitzen haben, "einer hustet immer" und irgendwie ist das ja wirklich zuckersüß, denn sobald man sie anschaut lachen meine Zwillingsjungs bis über beide Ohren.

Die Zwillingsjungs und ihr großer Bruder




Unendliche Geschwisterliebe.
Muss ich mehr sagen? Ich denke die Bilder sprechen für sich.

Entwicklung mit 5 Monaten


Nachdem beide einen ganzen Monat lange geübt haben, können sie sich nun auch von den Rücken auf den Bauch drehen und zurück und wieder zurück. Das geht dann den ganzen Tag so und damit sind sie lange beschäftigt. Auch greifen beide gerne mit den Händen nach ihren Beinen oder nach der Hand des Zwillingsbruders um Händchen zu halten. Das tun sie wirklich gerne und oft und ich sag euch das als Mutter zu sehen - lässt das kleine Mutter Herzlein hüpfen vor Freude. Gezieltes greifen und sich alles in den Mund stecken und zu dem Mund führen ist auch sehr beliebt bei beiden, wobei Minitwin was das angeht nicht ganz so stürmisch unterwegs ist wie sein großer Bruder. Arme und Beine der beiden sind auch die meiste Zeit in der Luft sodass es aussieht als würden sie fliegen und sie schaffen es sogar etwas zu robben  sich fortzubewegen. Das sieht immer besonders süß aus, wenn sie ihre kleinen Windelpopos in die Lüfte strecken um ein Stück weit nach vorne zu kommen. Die Zwillinge strecken auch ihre Arme nach uns aus, streicheln (eher grob und dabei kratzend) unsere Gesichter und versuchen uns zu küssen, ziehen besonders gerne dem großen Bruder an den langen Haaren (natürlich nicht absichtlich). Wenn wir Bigtwin küssen macht er bei jedem Male sein Mund ganz weit auf und beide lachen sich dabei ganz kaputt. Geräusche machen sie aktuell auch besonders gerne, den gesamten Tag über prusten, blubbern, lachen, S-Geräusche und Ps-Geräusche machen sie auch gerne, dass hört sich dann an wie eine Schlange und noch ganz viele andere Töne.

Beschäftigung


Meine Zwillingsjungs möchten am liebsten den gesamten Tag über beschäftigt werden und ganz viel von Mama haben, sei es stillen, kuscheln, geküsst werden, Krabbelfingerspiele, vorgesungen oder mir einfach bei allem zuschauen. Ich habe ihnen in einem kleinen Körbchen ein paar Spielsachen zusammengestellt mit diesen spielen sie auch gerne etwas alleine bzw. zusammen mit dem jeweiligen Zwillingsbruder, wenn sie nicht gerade Hunger haben, eine frische Windel benötigen oder müde sind. Natürlich immer nur einen kurzen Moment, in der Zeit kann ich dann auch schnell Frühstücken, was essen, den Haushalt etwas machen oder manchmal sogar schnell duschen gehen wobei ich letzteres lieber auf den Abend verschiebe, wenn der Papa da ist oder sie schlafen. Am liebsten mögen beide es aber mir (auch dem Papa wenn er von der Arbeit kommt) und ihrem großen Bruder bei allem zuzuschauen, egal wobei die beiden müssen direkt dabei und in unserer Nähe sein. Das sollen sie auch sie gehören schließlich dazu. 

Wir fünf, fünf Monate Zwillinge, fünf Monate großer Bruder, fünf Monate Mutter von Zwillingsjungs, fünf Monate eine Familie, fünf Monate vollkommen angekommen, fünf Monate komplett. Wir fünf.


Das war auch schon mein Update unserer Zwillingsjungs, welches wieder sehr lange geworden ist, falls Ihr doch noch was wissen möchtet dann fragt ruhig. In knapp 2 Wochen beginnt dann auch schon der 6. Lebensmonat. 

Bis dahin Eure Verena

Dienstag, 2. August 2016

Kokoskuchen vegan und saftig

Zu dem dritten Geburtstag meines Sohnes gab es diesen wunderbar saftigen, lockeren, süßen, herrlich duftenden veganen Kokosnusskuchen. Er schmeckt so unglaublich lecker und erinnert von seinem Geschmack an Milchreis und Kindheit, dabei ist er noch so unglaublich easy gemacht und kommt komplett ohne tierische Lebensmittel aus. Perfekt also für alle die auf tierische Lebensmittel verzichten möchten und oder eine Laktoseintoleranz haben. Der Kuchen ist frei von Weizen, Milch, Ei und Butter. 

Der Kokoskuchen kommt durch die Süße der Kokosnuss auch sehr gut bei Kindern an.

Da ich auf Instagram bereits nach dem Rezept gefragt wurde habe ich es schnell verbloggt.


Rezept für einen veganen Kokoskuchen


Zutaten

  • 300g Dinkelmehl
  • 400ml gute Kokosnussmilch (1 Dose)
  • 120g Rohrohrzucker
  • 6 EL Kokosraspel
  • 0,5 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • vegane Margarine für die Form
  • Mehl zum bestäuben
  • Kokosraspel zum bestreuen
  • Puderzucker+Zitrone als Glasur (Zuckerguss)


Zubereitung


Eine Kastenform mit Margarine einfetten, etwas Mehl bestäuben und abklopfen. 

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Löffel gut verrühren. Die Dose Kokosmilch hinzufügen und mixen. Den Kuchenteig in die Kastenform geben und ca. 50 Minuten backen, Stäbchenprobe machen, auskühlen lassen und fertig.

Wer möchte kann den Kokoskuchen entweder pur genießen oder mit Puderzucker bestäuben, mit Kokosflocken oder wie wir mit Zuckerguss bestreichen und Kokosflocken betreuen.

Lasst Euch den herrlich duftenden, saftigen Kokoskuchen schmecken.

Der Stillzwerg