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Donnerstag, 28. April 2016

Mein Erstgeborener - Ich vermisse Dich, ich vermisse Uns, Uns beide mit jedem Tag

Es ist 7.00 Uhr morgens. Du, Deine Brüder und Dein Vater schlafen noch. Ich bin wach, sitze vor dem PC im Esszimmer und schaue mir Unsere Bilder an, auch die an der Wand von uns dreien. Wir kamen noch nicht dazu Bilder Deiner Brüder aufzuhängen, geschweige denn auszudrucken denn die Zeit ist knapp und die Wand bereits so voll - voll mit wundervollen Erinnerungen. Weitere Bilder und Erinnerungen werden hinzukommen als Familie zu fünft denn dies sind wir nun. Fünf. Ich liebe Euch. Ich liebe Dich. Du bist mein Erstgeborener Sohn, etwas einzigartiges, ganz Besonderes. Du hast mich das erste Mal zur Mama gemacht, mir all die wunderbar und einzigartigen Momente geschenkt. Das erste "Mama" aus Deinem Mund brachte mich vollkommen aus der Fassung - vor Glück, Freude, Dankbarkeit und tiefer Liebe. Du warst mein erster Sohn der mir die drei kleinsten und schönsten Worte sagte "Ich liebe Dich Mama". Der Klang Deiner Engelstimme ist so unfassbar schön und jedes Gespräch mit Dir zaubert mir ein breites Lächeln ins Gesicht. Von Dir umarmt zu werden, wärmt nicht nur meinen Körper, sondern auch mein Herz - jedes Mal aufs Neue. Wenn ich in Deine Augen blicke, blicke ich in eine andere Welt. Ich sehe in Deinen Augen tiefe, reine, bedingungslose Liebe. 

Lange war mir zum weinen zumute, ich wollte meinen Tränen freien Lauf lassen konnte es aber bisher nicht. Ich sitze am Esstisch, blättere Unsere Bilder durch, schaue an die Bilderwand und weine mir die Seele aus dem Leib. Weil ich Dich vermisse mein Sohn, weil ich Uns vermisse - jeden einzelnen Tag seit der Geburt deiner Brüder. Zerrissen fühle ich mich, seit dem Tag an dem ich den positiven Schwangerschaftstest in meinen Händen hielt. Die Freude auf Deine Geschwister war riesig doch genauso riesig war meine Angst Dir nicht mehr gerecht werden zu können, Dir nicht mehr meine ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und nicht mehr nur für Dich alleine da sein zu können. Zerrissen fühle ich mich seit der Geburt. Du hast mir gefehlt als ich Deine Brüder das erste Mal im Kreißsaal in meinen Armen hielt und während der Nächte im Krankenhaus. Wir waren erst einmal getrennt voneinander, die ganzen 2 1/2 Jahre warst Du immer an meiner Seite.

Ich liebe Deine Brüder keine Frage. Wir haben uns so sehr auf sie gefreut und sind glücklich darüber das sie da und bei uns sind. Sie sind ein Teil unserer Familie und sie machen mich glücklich, dennoch bin ich traurig. Traurig, weil Du mir fehlst, weil mir die Zeit mit Dir alleine fehlt. Uneingeschränkte Zeit nur mit Dir alleine - die gab es seit der Geburt Deiner Brüder nicht mehr. Während ich im Krankenhaus war kümmerte sich Dein Vater um Dich. Nach unserer Ankunft zuhause behielten wir dies bei. Dein Vater kümmerte sich den Großteil der Tage um Dich, damit ich mich um Deine Brüder kümmern konnte. Stillen, wickeln, Baden, Einschlafstillen, kuscheln, Tragen - Deine Brüder sind noch so klein und brauchen mich, mich ihre Mama noch viel mehr als Deinen Papa. Dein Papa kümmert sich rührend um Dich. Er spielt, malt, bastelt, kocht, liest dir Geschichten vor, knetet, macht die Gartenarbeit gemeinsam mit Dir, er kuschelt und badet mit Dir, er begleitet Dich in den Schlaf, Dein Papa unternimmt Ausflüge mit Dir, erledigt mit Dir die Großeinkäufe, während ich mit Deinen Brüdern zuhause bin. Dein Vater gibt Dir das was ich Dir immer gab - gemeinsame Zeit. Zeit die ich immer mit Dir verbracht habe. Zeit die ich so gerne mit Dir verbringen würde, Unternehmungen und Aktivitäten die ich so gerne mit Dir machen würde. Jeden einzelnen Moment den Dein Vater mit Dir hat - den hätte ich gerne wieder mit Dir, ganz alleine. Doch ich bin bei den Babys, sie brauchen mich und Du musst immer häufiger auf mich warten. Du musst auf mich warten während ich Deine Brüder Stille oder sie in den Schlaf schaukele. Wenn ich ihnen die Windeln mache, wenn ich sie versuche zu trösten. Du musst mich teilen, immer häufiger auf mich verzichten.

Du und ich, Wir waren ein eingespieltes Team, hatten eine wunderbare Beziehung zueinander, wir waren uns so nahe. Jetzt ist es irgendwie anders, auch schön aber anders und nicht mehr ganz so nah. Du liebst Deine Brüder seit dem Tag ihrer Geburt abgöttisch. Du bist der Beste große Bruder den sie sich nur wünschen könnten. Du himmelst sie an, küsst, umarmst und sagst ihnen das Du sie liebst. Wenn ich Euch drei ansehe und miteinander sehe spüre ich tiefe Liebe, es macht mich glücklich und doch weis ich das es nicht mehr so ist wie früher. Alles hat sich verändert, sogar unsere Beziehung zueinander. Wir sind uns nicht mehr so nah und dies schmerzt unwahrscheinlich stark. Es tut verdammt weh Dich jeden Tag zu sehen, um mich zu haben und Dich doch über alles zu vermissen. Ich vermisse Dich. Ich vermisse Uns, Uns beide. Jeden Abend realisiere ich wie wenig ich wieder von Dir hatte und mit jedem neuen Tag wiederholt sich dies.

Ich vermisse Dich.
Ich vermisse es mit Dir im Arm einzuschlafen und wieder aufzuwachen.
Ich vermisse es am Morgen mit Dir im Bett zu kuscheln.
Ich vermisse es morgens in Ruhe mit Dir zu frühstücken.
Ich vermisse es nicht mehr ausgiebig mit Dir spielen zu können.
Ich vermisse Dein lachen, Deinen Duft, Deine kleine Hand in meiner.
Ich vermisse es Dir nicht mehr aufmerksam zuhören zu können.
Ich vermisse es laut und albern mit Dir zu sein ohne Rücksicht nehmen zu müssen.
Ich vermisse es Dich zu tragen, in meinen Armen die nun meist besetzt sind.
Ich vermisse es mit Dir zu kuscheln und den Tag zum Abend zu machen.
Ich vermisse es mit Dir lange zu spielen, spazieren ohne Eile und Hektik.
Ich vermisse es Dich in den Schlaf zu begleiten und dabei neben Dir einzuschlafen, doch Deine Brüder rufen meist schon nach mir, während ich mit Dir im Bett liege.
Ich vermisse es einfach für Dich da zu sein, den gesamten Tag, jeden Tag.
Ich vermisse Dich, ich vermisse Uns, Uns beide mit jedem Tag.

Exklusivzeit nur mit Dir, dass wünsche ich mir und an manchen Tagen wünschte ich, wir wären wieder zu dritt. Weil Du mir so unfassbar fehlst das es wehtut. Weil ich Dich so vermisse und gar nicht mehr weiß wann unser letzter unbeschwerter Moment war. Ich wünsche mir so sehr Dir wieder so nahe sein zu können, ohne das Du mich teilen musst. Ich vermisse Dich mit jedem Tag mein Erstgeborener und es zerreißt mich. Meine Gefühle sind durcheinander, so voller Liebe und Trauer. Ich trauere unserer gemeinsamen Zeit nach und denke oft zurück. Manchmal wünsche ich mir nur einen vergangenen Tag zurück mit Dir. Dann schaue ich Deine Brüder an und spüre tiefe Liebe und Verbundenheit. Ich weiß das dies die richtige Entscheidung war. Uns hätte nichts Besseres passieren können. Ich bereue Nichts, ich würde nichts anders machen oder rückgängig machen wollen, Nein! Es ist perfekt wie es ist - zu fünft. Ich trauere dennoch unserer Zeit zu dritt hinterher und dann weine ich, weil mir unsere Zeit fehlt, weil Du mir so sehr fehlst - mein Sohn. Es bricht mir das Herz, mit jedem Tag.

Um es mit einem Zitat einer Leserin abzurunden:
"Wir haben unserem Sohn Geschwister geschenkt. Das Schönste was man einem Kind schenken kann".

Ich vermisse Dich mein Sohn - so unfassbar stark, mit jedem Tag.
Verena


Kommentare :

  1. So rührend und ehrlich geschrieben, vielen Dank für den wundervollen Artikel! Du beschreibst eine meiner größten Ängste im Hinblick auf ein Geschwisterchen für unsere Tochter. Ich hoffe sehr, dass ihr bald wieder mehr Zeit nur für euch habt, dein Sohn und du. Alles Liebe!

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  2. Ich lese heute zum ersten mal einen Text von dir.
    So in etwa der Mitte habe ich dann auch begonnen zu heulen.
    Deine Gedanken bzgl deines Sohnes habe ich auch. Nur, dass meine Tochter (mitunter) aus diesen Gründen keine Geschwister haben wird. Und deswegen weine ich. Weil ich meinem Kind keine Geschwister schenke, um ihr "gerecht" zu werden, um für sie da zu sein. Und trotzdem ist es traurig, dass da kein zweites sein wird.
    Du siehst, ich habe die gegenteilige Entscheidung getroffen und es ist genauso traurig.
    Liebe Grüße von einer Einzelkind-Mama

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    1. mir geht es genauso.
      ich will genau dehalb auch kein 2. Kind. aber mein Mann versteht dies nicht.��

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  3. Wie schön dieser Text geschrieben ist! Danke Verena..Du sprichst mir aus dem Herzen. Meine Tränen fließen! Norma

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  4. So wie dir ging es mir auch sehr oft. Aber ich kann dir sagen, dass es bald richtig tolle Momente gibt, die du nur mit deinem Erstgeborenen teilen kannst - denn für manche Dinge wird er die nötige Reife haben und die Babys nicht. Wenn dann der Papa mal mit den Babys allein ist und du mit deinem Großen auf dem Klettergerüst rumturnst und im Anschluss gemeinsam in der Eisdiele ein Eis verputzen kannst, wirst du sicherlich mit einem Lächeln auf den Lippen diese Gelegenheiten schätzen.
    Mir geht es mit meiner Großen auf alle Fälle so - es braucht nur alles etwas Zeit.
    Lass dich ermuntern!
    Ganz liebe Grüße,
    Yvonne

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  5. Du Liebe. Du sprichst mir so aus dem Herzen. Jedes deiner Worte könnte von mir stammen. Mir ging es gerade in den ersten Wochen ziemlich genauso. Ich habe sehr sehr viel geweint und mir die Zeit zu dritt zurückgewünscht. Die Mäuse sind jetzt fast 20 Monate alt und mein gefühl hat sich verändert. Es ist immernoch anstrengend und mein Zwerg steckt immernoch viel zurück. Leider.
    Aber ich habe wieder etwas mehr Zeit für ihn. Manchmal bin ich immer noch ein wenig traurig weil sich unsere Beziehung so verändert hat, weil ich viel ungeduldiger (mit ihm) bin als früher und weil mein Zwerg manchmal so sehr um meine Aufmerksamkeit kämpfen muss. Aber ich bin umso glücklicher darüber das wir zu fünft sind. Geschwister sind wundervoll und bleiben unseren Kindern für immer. Sie sind ein Stück Kindheit dass immer bleibt. <3

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  6. beinahe genauso ging es mir auch von ersten auf das zweite Kind! aber das wird besser werden - ganz sicher!
    liebe Grüße
    Denise

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  7. *schnief* das ist so berührend und so pur... mir fehlen die Worte...

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  8. Oh da bekommt man richtig Tränen in die Augen !! Wunderschön geschrieben. Aber ich denke sobald die kleinen Jungs größer sind kannst du dir auch wieder intensive Zeiten für deinen großen Sohn nehmen. Alles hat seine anstrengende und schöne Zeit. Wünsche dir alles Gute dabei auf der schönen Entdeckungsreise "Mama zu sein" ... Liebe Grüße Steffie

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  9. Ich habe gerade beim Lesen Rotz und Wasser geheult. Da hast du gerade mein Innerstes berührt. Genau meine Gedanken und Gefühle zu Worten geformt.

    Viel Zeit für euch wünsche ich dir.

    Liebe Grüße
    Tanja

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  10. Ich kann deine Gefühle nachempfinden. Ich habe drei Kinder. Ich vermisse sie auch oft, alle drei. Aber zum Beispiel auch die Zeit, als ich sie in mir tragen durfte, wir Mütter kennen das GEfühl, in einem Moment ist das Baby noch ganz nah, im anderen ist es nicht mehr so nah. So will es die Natur, so soll es sein! Die Kinder werden grösser, entfernen sich so oder so mit der Zeit Stück für Stück von uns. Ob Geschwister da sind oder nicht. Es schmerzt, ja, aber wir sollten uns daran erinnern, weshalb wir Kinder wollten. Hoffentlich nicht, damit sie für uns da sind. Die Geschwister haben einander hoffentlich ein Leben lang, auch nachdem wir Mamas von dieser Welt gegangen sind! Welch unbeschreiblich wertvolles GEschenk! Nichts ist ohne Preis, nichts ohne Fleiss. Wir alle müssen teilen und niemand so viel wie eine Mama. Zeit, Liebe, Aufmerksamkeit, alle unsere Ressourcen geben wir unseren Kindern. :-) Ich finde, kein Grund zum weinen, Ladys. Ich freue mich irgendwann wieder mehr Zeit für Mama, nämlich mich, zu haben. Jedes bisschen entfernen von mir beudeutet, dass sie es schaffen, auf eigenen Beinen zu stehen in weiter Zukunft, und dass ich mich wieder anderen Dingen im Leben widmen kann. Liebe Grüsse und alles Gute!

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  11. Mir ging es ähnlich nach der Geburt unserer zweiten Tochter. Ich habe einfach meine erste so wahnsinnig vermisst, wollte weiterhin alles mit ihr machen und teilen, ihr meine volle Aufmerksamkeit, Ruhe und Geduld schenken. Ich war traurig, als ich sie tagelang nur mit Papa, Oma oder Opa spielen sah. Ich wollte mit ihr zusammen sein und sonst niemand.

    Aber diese erste Zeit geht vorbei, wenn das zweite Baby größer wird und die Mama nicht mehr so intensiv und dauernd benötigt. Wenn auch das zweite mit Papa, Oma oder Opa spielen oder sich selbst beschäftigen kann. Wenn das zweite im Tragetuch oder später im Bett Mittagsschlaf macht. Dann kann man wieder ganz intensive und liebevolle Zeiten mit seinem ersten Kind erleben.

    Und noch später, wenn die Geschwister erst einmal miteinander spielen können, wird es auch wunderschön.

    Diese Gefühle hatte ich übrigens nur vom ersten zum zweiten Kind. Im Nachhinein überwogen all die positiven, wundervollen Momente. Jetzt erwarten wir unser viertes... ��❤️

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  12. Ich habe es genauso empfunden. Ich kann nur sagen, dass man sich dran gewöhnt. Es wird nie wieder wie vorher, aber irgendwann ist es normal. Jeder muss seine Position nun neu finden. Und manchmal schmerzt es ganz schön.

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  13. Ach, ich kann Dich so gut verstehen! Das ging mir auch so... Als unser kleines Küstenmädchen geboren wurde, war der Küstenjunge ja noch richtig klein. Doch sie war noch kleiner und durch das Stillen war sie ständig bei mir. Das habe ich sehr genossen und doch meinen Erstling sehr vermisst, der in dieser Zeit so viel größer geworden ist. Doch heute spielen sie ganz wunderbar miteinander und kommen beide zugleich auf meinen Schoß - es ist einfach schön, sie zu haben!

    Ganz liebe Grüße und eine Umarmung

    Küstenmami

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  14. Ein unglaublich toller Text!! Danke fürs in Worte fassen und fürs berühren!!! ��

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  15. Auf der einen Seite kann ich diese beschriebenen Gefühle verdtehen, auf der anderen Seite werden die Brüder nie die selbe Aufmerksamkeit erfahren, die dem Bruder 2,5 Jahre geschenkt werden konnte. Ich liebe meine beiden Kinder gleichermaßen, aber ich denke oft, dass meine zweitgeborene Tochter zu kurz kommt, weil ihr Bruder ihr immer einen Schritt voraus sein wird. Sie wird nie unsere ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern bekommen wie unser Sohn. Aber dann sehe ich sie heute Abend im Bett weinen, weil ihr heißgeliebter Brudi zum ersten Mal getrennt von ihr in der Schule übernachtet. Dann weiß ich, dass alles perfekt ist! Die beiden lieben sich abgöttisch und werden von uns bedingungslos geliebt. Das ist das Wertvollste, dass ihnen das Leben momentan bieten kann.

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  16. Hallo, ich kann den Text aus meiner Sicht kaum nachvollziehen. Nur den vorvorletzten Satz. Als meine zweite Tochter auf die Welt kam, empfand ich zusätzlich zu dem wunderbaren Gefühl (nochmal) Mutter zu sein, das zweitwunderbarste Gefühl auf der Welt: Geschwisterliebe zwischen meinen beiden Kindern zu erleben. Es gibt dem grossen Kind so viel und das kleine hat von Anfang an noch jemanden zusätzlich, der es bedingungslos liebt! Ja, manchmal muss das grosse Kind etwas warten, zurückstecken, aber diese 100%ige ungeteilte Aufmerksamkeit tut doch keinem Kind auf Dauer gut...

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  17. Der Text ist so toll geschrieben....
    Ich danke dir für diese tollen Worte!!
    Genau so fühle ich mich auch gerade...
    Mein erstgeborener ist 6 jahre und seine beiden Geschwister sind im März geboren...Ich habe manchmal das Gefühl es zerreißt mir das Herz...
    Ich bin froh das es nicht nur mir alleine so geht...
    Danke

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  18. Danke <3

    Sarah mit Jendrik

    (Ja, Joris ist auch da. Aber dieser Artikel "gehört" nur uns beiden, Jendrik. Mein Seelensohn, meine erste große Liebe, mein Erstgeborener!)

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  19. Mir liefen nun wirklich die Tränen über meine Wangen, weil ich absolut nachempfinden kann, was du fühlst.
    Unser Erstgeborener war auch immer mein Ein und Alles und jede Minute, die wir zusammen hatten, war für mich ein Geschenk... Und dann, dann kamen seine zwei kleinen Geschwister auf die Welt. Schon während der Schwangeschaft lag ich drei Monate im Krankenhaus und täglich habe ich geweint, weil mir mein Großer so gefehlt hat und ich es als furchtbar ungerecht empfand, nicht für ihn da sein zu können. Nach der Geburt habe ich mir allerdings immer ein Tag in der Woche freigehalten, der nur ihm gehörte (Da ich nicht stillen konnte, war das möglich).

    Du bist nicht alleine mit deinen Gefühlen...

    viele liebe Grüße
    Rebecca

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  20. Wir sind auch zu 5. und deine Zeilen sind wesentlich und berührend wahr und schön. Ich kenne diese Momente und bin froh, dass die große immer wieder mit Tränen in den Augen steht und sagt: Ich will kuscheln. Nach der 3. Geburt hat mir das anfangs noch mehr Stress gemacht. Jetzt bin ich ihr dankbar, dass sie so dran bleibt. Von Herzen Grüße der stillen Verbundenheit zu dir. Limara

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  21. Wow...der Text ist wirklich sehr berührend. Gerade auch deswegen weil ich ihn zu 100% nachempfinden kann im Moment. Unsere große Kleine (zweieinhalb) muss sich uns Eltern seit 2einhalb Wochen mit ihren beiden kleinen Brüdern teilen. Ich genieße die Zeit mit den Babys am Vormittag, wenn die große Erbse in der Kita ist. Sie würde mittlerweile am liebsten Zuhause bleiben und es ist sehr traurig mit anzusehen, dass sie nicht in die Kita möchte. Aber solange die beiden kleinen noch soviel Aufmerksamkeit brauchen, bin ich mir sicher, dass sie in der Kita mehr Spaß hat als Zuhause, denn alle 2-3 Stunden dabei zuschauen, wie die beiden 1-2 Stunden Milch trinken und gewickelt werden ist verständlicherweise nicht sehr spannend für eine bald Dreijährige. Am Nachmittag freue ich mich dann tierisch auf sie, musste aber leider öfter als mir lieb feststellen, dass ich ihr nicht immer die für uns beide dringend benötigte (Exklusiv-) Zeit bieten kann, vor allem dann nicht, wenn die kleinen Jungs unruhig sind. Das macht mir sehr zu schaffen... "Mein Erstgeborener - Ich vermisse Dich, ich vermisse Uns, Uns beide mit jedem Tag" - hätte ich nicht besser formulieren können.

    Ich hoffe das wird noch besser und ich kann mich vom schlechten Gewissen lösen, sodass wir alle unseren Platz in der neuen Familienkonstellation finden können.

    Wann sind denn eure Jungs geboren?

    Liebe Grüße voller Verständnis
    Älex

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  22. Mir liefen gerade so doll die Tränen. Ich kenn das Gefühl so sehr. Mein erstgeborener ist zwar schon 8 aber wir hatten uns so lange und jetzt vermisse ich oft unsere Zeit weil die kleine einen fordert. Aber die 2 zu sehen wenn sie sich gegenseitig anhimmeln ist trotzdem so schön und ich liebe meine beiden Engel so sehr.

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  23. Ich kann dich so gut verstehen und mich tief berührt. Was ich faszinierend finde ist, dass es offensichtlich ganz ganz vielen Müttern so geht.
    Ob es irgendwann besser wird, wir werden es sehen ;-)

    Ich schrieb vor einigen Monaten auch zu diesem Thema:
    http://www.freiraumkind.de/2015/08/21/balanceakt-zweichfach-mama-oder-am-ende-bleibt-das-vermissen/

    Alles Liebe
    Bella

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  24. Es ist so unfassbar wahr. Ich besprach vor kurzem ganz genau das mit meiner Hebamme und dachte ich sei der einzige Mensch auf dieser Welt, der so fühlt. Es fühlt sich so falsch und ungerecht an so zu denken. Das lässt mich wieder in Tränen ausbrechen. Ich danke dir trotzdem für den wundervollen Artikel. Es scheint ein Tabuthema zu sein.

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  25. Ich weine gerade Rotz und Wasser...weil du genau das ausdrückst, was in mir gerade vorgeht. In wenigen Tagen werden die Zwillinge auf die Welt kommen und mein kleiner Großer wird mich teilen müssen. Danke für deine Worte...so fällt es mir auch leichter meine Gefühle in Worte zu fassen.

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  26. Ich weine gerade Rotz und Wasser...weil du genau das ausdrückst, was in mir gerade vorgeht. In wenigen Tagen werden die Zwillinge auf die Welt kommen und mein kleiner Großer wird mich teilen müssen. Danke für deine Worte...so fällt es mir auch leichter meine Gefühle in Worte zu fassen.

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